ROTARY CLUB
LUZERN-SEETAL
40 Jahre Rotary Club Luzern-Seetal
Der Rotary Club Luzern-Seetal hat das 40-jährige Bestehen gefeiert. Das bedeutet: 40 Jahre Einsatz für Fairplay in der Region und weltweit. Das Clubleben hat sich in den letzten vier Jahrzehnten stark verändert, nicht aber die zentralen Werte von Rotary.
Fast auf den Tag genau 40 Jahre nach der Gründung fand am Gründungsort (Landwirtschaftsschule Hohenrain) die Jubiläumsfeier statt. Unter den 150 Mitgliedern, Angehörige und Gästen waren auch sechs der 21 Gründungsmitglieder anwesend: Moritz Arnet (Littau), Siegfried Bäbler (Emmen), Hans Gut (Hochdorf), Walter Kaeslin (Hochdorf), Ruedi Schwarzentruber (Emmen) und Fritz Vogt (Emmen).
Drei Gründungsmitglieder, von links: Rot. Rudolf Schwarzentruber mit Theres, Rot. Moritz Arnet und Rot. Hans Gut mit Hilda.
Mehr als Essen Rotary ist der älteste Service-Club mit weltweiter Verbreitung. Die Mitglieder sind in lokalen Clubs organisiert und treffen sich wöchentlich zu einem Lunch mit Vortrag oder zu einem Abendprogramm. Die Mitglieder sind Führungsleute oder Selbständigerwerbende. Sie verpflichten sich zu hohen ethischen Werten im Berufsleben, im Privaten und zum Dienste an der Öffentlichkeit. Präsident Heinz Bigler brachte diese hohen Ansprüche mit dem Begriff "Fairplay" auf den Punkt. "Fairplay wird gelebt, hier in der Region und weltweit." Oder wie es der Governor Urs Düggelin noch deutlicher sagte: "Rotary muss mehr sein, als sich wöchentlich zum Lunch zu treffen."
Für die Bevölkerung Fairplay betrifft zunächst den Zusammenhalt untereinander. "Trotz verschiedener Charaktertypen wollen wir Freundschaft untereinander leben", erläutert Präsident Bigler. Darüber hinaus engagieren sich die Seetaler Rotarier auch für Fairplay weltweit und in der Region. Zum Beispiel mit regelmässigen Jugendaustauschprogrammen: Jugendliche aus der Region können einige Wochen oder ein ganzes Jahr in einer anderen Region der Welt leben, umgekehrt wird aus diesem Gebiet ein Jugendlicher von den Seetaler Rotariern aufgenommen und betreut. Das Prinzip "Dienst an der Gemeinschaft" kommt auch immer wieder der Region zugute. Etwa der Musikwettbewerb für junge Talente oder als jüngstes Beispiel, dass der Turm Roten öffentlich zugänglich geworden ist.
Gute Stimmung bei Hochdorfer Rotary-Mitgliedern, von links: Rot. Sabine Jaggy und Rot. Walter Kaeslin mit Helene.
Plötzlich kamen die Frauen "Die zentralen Werte sind geblieben, der Club hat sich aber verändert", sagte Gründungsmitglied Moritz Arnet in seiner Festansprache. Dass es überhaupt zur Gründung kommen konnte, sei dem Rotary Club Stadt Luzern zuzuschreiben. Der Stadt-Club sei zu gross geworden, so dass man im Raum Emmen-Seetal eine Neugründung vorangetrieben hat. Waren es bei der Gründung 21 Männer so ist der Club heute auf 62 Mitglieder angewachsen. Eine Pionierleistung war übrigens vor 40 Jahren die Durchführung eines monatlichen Abendanlasses mit Gattinnen - daraus entstand eine Tradition bis zum heutigen Tag. Zwei wichtige Neuerungen fanden in den letzten 10 Jahren statt: 2002 wurde die erste Frau aufgenommen, mit mittlerweile fünf Frauen von 62 Mitgliedern liegt der Frauenanteil laut Bigler noch immer deutlich unter der gewünschten Quote. Gelockert wurde in den letzten Jahren das Einzugsgebiet, was sich belebend auf die Aufnahme von jüngeren Mitgliedern auswirkt.
Kontaktperson: Rot. Kurt Bischof Emmenbrücke, 28. September 2010 |
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Neuer Aussichts-Turm im Kanton LuzernIm Kanton Luzern gibt es einen neuen, attraktiven Aussichtspunkt: Der Turm Roten in der Johanniterkommende Hohenrain ist jetzt öffentlich zugänglich und bietet einen wunderbaren Blick über das Seetal bis in die Alpen. Der Rotary Club Luzern-Seetal als Initiant hat am Samstag, den 26. Juni 2010, den Turm der Bevölkerung übergeben.
Im Dachgeschoss gibt es nicht nur einen freien Panoramablick, sondern auch Kultur. Dieter Ruckstuhl, Konservator am Schloss Heidegg, hat eine kleine und attraktive Ausstellung zur Burganlage, dem Johanniterorden, der Seetaler Landschaft und zum Heilpädagogischen Zentrum geschaffen. Der markante Turm Roten der Johanniterkommende Hohenrain ist neu öffentlich zugänglich und kann für Anlässe gemietet werden. Weitere Informationen finden Sie unter "Projekte".
Kontaktperson: Rot. Kurt Bischof |
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